Prignitz erleben
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Ein Vermarktungskonzept für die regionalen Produkte in der Prignitz

Regionale Produkte sind im Trend

Immer mehr Verbraucher achten beim Einkauf auf Merkmale wie Tierschutz, Nachhaltigkeit und biologische Anbauverfahren. Neben dem stärkeren Vertrauen in heimische Landwirte und der damit verbundenen Erwartung frischere oder gesündere Produkte zu erhalten, fallen hierbei Argumente wie die Unterstützung der regionalen Wirtschaft und der Wille faire Preise zu zahlen ins Gewicht. Der gezielte Absatz regionaler Produkte ist für die heimischen Unternehmen vor diesem Hintergrund ein wichtiges Zukunftsfeld, das es gezielt auszubauen gilt.

Regionale Herkunft - ein Wachstumsimpuls auch für die Prignitz

Gerade in dünnbesiedelten, stark ländlich geprägten Regionen wie der Prignitz ergeben sich daraus Perspektiven für die Stärkung der gesamten Region im Standortwettbewerb. Durch die gezielte Entwicklung regionaler Wertschöpfungspartnerschaften können entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Erzeuger über die Produktion bis hin zum Verkauf neue Wachstums- und Entwicklungsimpulse geschaffen werden.

Ein Regionalvermarktungskonzept für die Prignitz

Der Verein „Regionalförderung Prignitzland e.V.", Trägerverein der Lokalen Aktionsgruppe LAG Storchenland Prignitz möchte nun mit Unterstützung der cima ein Konzept für die Vermarktung der regionalen Produkte in der Prignitz entwickeln. Dazu zählen landwirtschaftliche Erzeugnisse ebenso wie Kunsthandwerk! Denn die Prignitz hat viel mehr zu bieten, als heute bekannt ist. Es geht also auch darum, die Region Prignitz über ihre lokalen Produkte erlebbar zu machen - und so auch regionale Wertschöpfung zu stärken und Arbeitsplätze in der Region zu erhalten. Eine Lenkungsgruppe mit Vertretern aus Landwirtschaft, Kultur und Tourismus der Region sowie von Wirtschaftsverbänden, Prignitzer Unternehmen, des Landkreises und des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe begleitet das Projekt und wird die Weichen stellen für die Erarbeitung des Handlungskonzeptes. Der Prozess wird gefördert aus EU-Mitteln des LEADER-Programmes und durch Susanne Dorow, Regionalmanagerin der LAG Storchenland, koordiniert. Im Ergebnis einer Ausschreibung wurde die CIMA Beratung + Management GmbH aus Lübeck mit der Prozessmoderation und Konzepterstellung beauftragt. In Gesprächen, Befragungen, Expertenrunden und Workshops werden gemeinsam konkrete Maßnahmen und auch die Grundlagen der Organisation und der Finanzierung erarbeitet. 

Für die Entwicklung eines Handlungskonzeptes für die Regionalvermarktung bildet das Leitbild der regionalen Entwicklungsstrategie für die Region „Storchenland Prignitz“ eine wesentliche Grundlage: „Unsere Region ist geprägt von dem einzigartigen Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, mit einer hohen Dichte an Waldgebieten, mit weitläufigen und offenen Landschaften sowie vielen archäologischen Orten. Sie ist als Storchenregion bekannt. Wir legen besonderen Wert auf den Erhalt der Artenvielfalt unserer Region. Unsere Region bietet einen Lebensraum mit vielfältigen Facetten, ein einmaliges Natur- und Kulturerlebnis. Unsere Region ist auch Arbeitsraum, wo die erneuerbaren Energien mit ihrer regionalen Wertschöpfung und die Landwirtschaft mit ihrer hohen Arbeitsproduktivität einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Aber auch der Tourismus wird in unserer Region im Einklang mit den natürlichen Ressourcen gelebt. Die Qualität wird in allen Bereichen großgeschrieben, mit eingeschlossen der Erhalt und die Entwicklung des wertvollen gebauten Raums und des Kulturerbes.“

In der regionalen Entwicklungsstrategie werden folgende Handlungsbedarfe definiert: